Das ist der h1-Titel
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Tiziana Gaito
Leiter Departement Ausbildung
Das Jahr 2024 war thematisch und didaktisch geprägt von Innovation und Erneuerung im Sinne der Studierendenzentrierung: Wir haben unser Major-Angebot stark erweitert. Doch damit nicht genug: Die Major-Programme sind jetzt auch das erste Mal für alle 3 Bachelorprogramme zugänglich. Zudem haben wir den BSc in Digital Business & AI und den MSc in Banking & Finance lanciert. Das vergangene Jahr markierte einen Aufbruch in die Zukunft der Bildung.
Nachhaltigkeitsaktivitäten aus dem Institut für Strategisches Management: Stakeholder View
Events aus der Nachhaltigkeit
Die HWZ schliesst sich dem Gislerprotokoll an
Das Gislerprotokoll steht für eine vielfältige Darstellung der Geschlechter in Kommunikation, Marketing und Werbung. Die HWZ begrüsst dieses Vorhaben und tritt im April 2024 nach der Berner Fachhochschule als zweite Hochschule dem Verein bei. Mit diesem Entscheid wird die Integration der Grundsätze des Gislerprotokolls in die Kommunikations- und Marketingaktivitäten sowie in den alltäglichen Sprachgebrauch und Auftritt der HWZ konsequent weitergeführt. Mit dem Beitritt wird die HWZ das 200. Mitglied des Gislerprotokolls.
Wie können vulnerable Gruppen mehr Selbstwirksamkeit erreichen?
In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Zürich haben Sybille Sachs und Tiziana Gaito untersucht, wie die Selbstwirksamkeit vulnerabler Gruppen gestärkt werden kann. Da diese Gruppen aufgrund von Machtungleichgewichten oft wenig Einflussmöglichkeiten haben gelten sie typischerweise als «stille» Stakeholder. Als extreme Form «stiller» Stakeholder, hat dieses Projekt mit einem qualitativen Ansatz die Situation von abgewiesenen Asylsuchenden untersucht und mögliche Ansätze zur Stärkung der Selbstwirksamkeit identifiziert.
Digitale Nachhaltigkeit
Ressourceneffizienz durch die Anwendung von Process Mining
Die erfolgreiche Implementierung von Process Mining (PM) erfordert nicht nur eine ausgereifte digitale Infrastruktur, sondern auch hochwertige Prozessdaten. Eine nachhaltige Nutzung von PM setzt zudem eine verantwortungsbewusste Datennutzung und -qualität voraus, um Ressourcen effizient einzusetzen und Prozessoptimierungen mit minimalem ökologischem Fussabdruck zu erreichen. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wird ein umfassendes Modell zur Bewertung und Verbesserung der Prozessqualität vorgeschlagen. Durch die Sicherstellung hoher Datenqualität trägt das Modell nicht nur zur PM-Bereitschaft bei, sondern unterstützt auch nachhaltige Geschäftsprozesse, indem es Ineffizienzen reduziert und datengetriebene Entscheidungen für eine ressourcenschonende Prozessgestaltung ermöglicht. Der Fokus liegt dabei auf der Quantifizierung von sieben zentralen Dimensionen – Vollständigkeit, Korrektheit, Glaubwürdigkeit, Konsistenz, Verfügbarkeit, Aktualität und Interoperabilität – sowie auf die vier unterstützenden Dimensionen Governance, Strategie, Technologie und Kultur. Durch die Integration quantitativer und qualitativer Messgrössen werden Einschränkungen bestehender Modelle überwunden, die oft die prozessspezifische Datenqualität vernachlässigen. Das Projekt wird am 6th Annual International Conference on AI and Data Science: Enabling Process Mining through a Process Data Quality Maturity Model im Juli 2025 präsentiert.